Mit ‘Sachbuch’ getaggte Beiträge

Vor kaum zehn Jahren konnte man das Thema „Erfolgreiche Werbung“ noch als Kurzgeschichte abhandeln. Für die Agenturen reichte es, den Nimbus aus Kreativität und Genialität aufrechtzuhalten – davon ließ es sich gut leben. Doch das war einmal. Neue Trends wie Social Media und Mobile Marketing treiben die Agenturen vor sich her, Kunden hinterfragen Preise für Agenturleistungen kritisch, selbst das Bild vom coolen Arbeitgeber mit Sex-Appeal ist kollabiert und dank des Testwahns der Marktforscher weicht die Kreativität dem mathematischen Kalkül.

Doch was macht heute erfolgreiche Werbung aus? Wie erfindet sich die Branche neu? Antworten darauf liefert Heiko Burrack in diesem Report. Agenturverantwortliche, Entscheider aus Marketing und Einkauf, Marktforscher und Auditoren sprechen über Werbung. Entstanden ist dabei ein Konzentrat mit interessanten Erkenntnissen – Erkenntnisse, die eine Agentur niemals ihrem Kunden offenbaren würde – und umgekehrt. Ein Buch, das die verschiedenen Vorstellungen von Werbung aufeinanderprallen lässt und neue, funktionierende Wege zeigt.

Heiko Burrack, Diplom-Kaufmann, berät seit mehreren Jahren Agenturen und werbetreibende Unternehmen bei der Neukundengewinnung. Zuvor arbeitete er als Kundenberater in namhaften Werbeagenturen.

Zum Verlag: http://www.businessvillage.de//eb-860.html

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Ein Hotel, spätnachts: Hannes Sprado hat eine einprägsame Begegnung – mit Kakerlaken! Plötzlich tauchen sie auf und rennen quer durchs Zimmer. Als er endlich eine erwischt, kann er sie selbst mit roher Gewalt nicht außer Gefecht setzen. Sprado entwickelt immer mehr Respekt für diese Tiere. Denn Kakerlaken sind DAS Erfolgsmodell der Evolution. In 350 Millionen Jahren haben sie sich weder von Eiszeiten noch von Meteoriten beeindrucken lassen. Sie finden Nahrung in allem, was sie umgibt, und würden als Einzige einen Atomschlag überleben. Die amüsante Geschichte einer faszinierenden Spezies.

Hannes Sprado, 1956 geboren, war Redakteur und Chefredakteur mehrerer Zeitschriften. Seit 2006

ist er Herausgeber der P.M.-Zeitschriftengruppe. Er lebt mit seiner Familie in München.

Verlags-URL: http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteintb/buch.php?id=16425&page=buchaz&sort=autor&auswahl=A&pagenum=1

Wie wird man eine gute Führungskraft? Methoden gibt es viele … Vom Teamerlebnis in grenzwertigen Situationen über das Training mit tierischen Begleitern bis hin zum Dschungelcamp für Manager buhlen die Anbieter Erfolgs versprechender Entwicklungsprogramme um ihre zahlungskräftige Klientel. Dort erlernt die (angehende) Führungselite in erlauchten Kreisen Strategien und Methoden, wie man Menschen richtig führt. Ein Irrglaube, denn Führung kann man nicht einfach so lernen. Jörg Steinfeldt zeigt in seinem neuen Buch, was Mitarbeiterführung wirklich ausmacht und wie Führungskarriere geht.

Viele Führungskräfte haben Management-by-Methoden ausprobiert und Seminare für Führungskräfte besucht? Gebracht haben diese üblichen Gaukeleien und Methoden vermutlich nichts. ICH, DU, WIR – Beziehungen zwischen Menschen und ein respektvolles Miteinander funktionieren eben nicht im Zwangskorsett. Jeder hat sich selbst als Führungskraft zu (er-)finden – eine grundlegende wie spannende Entwicklung.

Eine Erkenntnis, die für viele Führungskräfte zu spät kommt. Denn in vielen Führungsetagen bietet die dünne Luft einen hervorragenden Lebensraum für Flachflieger. Der Autor Jörg Steinfeldt ist eine erfahrene Führungskraft und macht in einer einzigartigen Mischung aus bissigem Humor und Einblicken in die Wirren der Führungsetagen deutlich, welche Ansprüche an heutige Führungskräfte gestellt werden.

Jörg Steinfeldt ist Volljurist und arbeitet bei einem internationalen Spezialversicherer. Er ist seit 20 Jahren Führungskraft. Mit Frau und drei Kindern lebt er im selbst entwickelten Haus in Hamburg.

Verlag: http://www.businessvillage.de//eb-874.html

Freundlich, zuvorkommend, nett – so lange man noch keinen Vertrag mit ihnen abgeschlossen hat, gebärden sich viele Unternehmen als wahre Musterbeispiele für Service und Engagement. Doch sobald der Vertrag unterzeichnet ist, zeigen sie ihr wahres Gesicht: „Nein, das können wir nicht leisten, das ist nicht Bestandteil des Vertrags“ oder „Der Servicetechniker ist im Urlaub, wir melden uns in zwei Wochen wieder“ heißt es dann auf einmal. Und wenn nach getaner Arbeit und beglichener Rechnung die ersten Reklamationen auftauchen, kann man sich als Kunde erst recht auf was gefasst machen. Schluss mit lustig. Begeisterung? Fehlanzeige. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Erwartungen seiner Kunden zu übertreffen und sie zu begeistern.

100 Prozent sind nichts Besonderes! Ja, Sie haben richtig gelesen. Wer 100 Prozent bringt, es also in Sachen Qualität, Termintreue und Zuverlässigkeit an nichts fehlen lässt, leistet lediglich Standard. Basisfunktionen, wenn Sie so wollen, die Ihre Konkurrenz ebenso im Programm hat. Etwas Besonderes ist das jedoch nicht. Dafür zahlen Ihre Kunden schließlich gutes Geld.

Kleine Investition, große Wirkung

Der Punkt ist: Wenn ein Kunde Top-Qualität zum vereinbarten Termin bekommt, ist er lediglich zufrieden – aber mehr auch nicht. Begeisterung geht anders. Da müssen Sie schon ein bisschen mehr tun als lediglich das, was von Ihnen erwartet wurde. Liefern Sie mehr als 100 Prozent. Etwas, womit Ihre Kunden nicht rechnen. Etwas, das die Konkurrenz nicht hat. Die gesamte Leistung, die Sie bringen, soll zu einem Erlebnis für den Kunden werden – und zu einem Wow-Effekt führen. Das kann ein spezieller Service oder auch ein Geschenk sein. Sie alle erinnern sich bestimmt an Ihre Kinderzeit: Wenn Ihre Mutter Sie mit zum Einkaufen genommen hat, gab es da nicht einen ganz bestimmten Metzgerladen, in dem Sie immer eine leckere Scheibe Wurst auf die Hand bekommen haben? Sie fühlten sich beachtet, Ihre Mutter konnte noch ein Schwätzchen halten, und alle waren glücklich – inklusive Metzger, denn schließlich sorgten Sie dafür, dass Ihre Mutter beim nächsten Einkauf wieder zu genau diesem Metzger ging, der eine Extrawurst für Sie hatte. Und Sie waren nicht allein – alle Kinder in der Nachbarschaft lotsten ihre Mütter dorthin. Für die Metzgerei hieß das also: kleine Investition mit großer Wirkung.

Raus aus der Vergleichbarkeit!

Und so schaffen Sie es, aus der Vergleichbarkeit herauszukommen und mehr zu bringen, als Ihre Kunden erwarten: Überlegen Sie, welche kleinen Geschenke oder Gutscheine anderer Unternehmen zu Ihren Produkten oder Dienstleistungen passen. Welchen Zusatznutzen können Sie anbieten? Ist ein 24-Stunden-Service an 365 Tagen im Jahr sinnvoll? Ist ein Tag der offenen Tür mit besonderen Aktionen und eine gute Idee? Gewinnspiele mit attraktiven Preisen? Es müssen keine spektakulären Events sein, mit denen Sie Ihre Kunden zu begeisterten Stammkunden machen. Oft reichen kleine Gesten, die gar nicht teuer sind: Ein Handwerksbetrieb bringt dem ersten Kunden morgens frische Brötchen mit. Beim Friseur haben Kunden kostenlosen Internetzugang, um sich die Wartezeit zu verkürzen. Die Autowerkstatt macht nicht nur eine Inspektion, sondern schenkt dem Besitzer auch noch einen Gutschein für eine Autowäsche.

Reden Sie mit Ihren Kunden!

Vergessen Sie eines nicht: Wenn Sie sich nicht intensiv um Ihre Kunden kümmern und sie begeistern, tun es Ihre Mitbewerber. Das Unternehmen hängt von den Kunden ab, nicht umgekehrt – auch wenn sich viele Unternehmen so aufführen, als sei es genau anders herum. Deshalb: Sprechen Sie mit Ihren Kunden! Reden Sie vor allem mit denen, die reklamiert haben, die Verträge gekündigt haben. Erforschen Sie, was in der Vergangenheit versäumt wurde und wo vielleicht nach nachgebessert werden kann. So ersetzen Sie negative Erlebnisse durch positive und Ihre (Ex-)Kunden lernen Sie als integere Person bzw. Unternehmen kennen. Hören Sie auch genau hin, ob sich die Reklamationen der Kunden auf Produkt- oder Servicemängel beziehen oder vielleicht sogar darauf, dass sie sich von Ihren Mitarbeitern gleichgültig behandelt gefühlt haben. Zeigen Sie Verantwortungsbewusstsein und geben die Fehler zu und vor allem bieten Sie Lösungen an. Überraschen Sie Ihre Gesprächspartner angenehm. Begeistern Sie sie. Ihre Kunden werden es Ihnen danken, indem sie zurückkommen. Immer wieder.

Der Autor: Matthias Krieger ist Unternehmer und wurde als „Bester Arbeitgeber Deutschlands 2011“ ausgezeichnet. In seinem Buch „Die Lösung bist DU“ (BusinessVillage 2011) beschreibt er, wie er das geschafft hat: Erfolg ist kein Zufall – Erfolg ist planbar. Zu jedem Ziel gibt es Wege. Man muss nur wollen.

Verlags-URL: http://www.businessvillage.de/Die-Loesung-bist-Du/eb-858.html

Im Gabal-Verlag ist das Sachbuch „Erfolg lacht! Humor als Erfolgsstrategie“ von der Humor- und Kommunikationsexpertin Jumi Vogler erschienen

Jumi Vogler ist ein Original. Jumi Vogler ist authentisch. An Jumi Vogler scheiden sich die Geister. Während die einen sie vorbehaltlos freudig annehmen und bejubeln, bleiben die Kritiker in ihrer grauen, lustlosen Ecke und wälzen weiter ihre trockene Fachliteratur und gehen auf öde Vertriebsseminare. Nein, im Ernst: Jumi Vogler macht in Sachen Humor in der Wirtschaft und ist dabei erstaunlich erfolgreich. Nicht jeden erreicht die Botschaft „Erfolg mit Humor“ – dafür muss man gemacht sein. Und wer nicht gemacht ist, kann es lernen. Wenn er will.

Beachtenswert ist in jedem Fall, dass die Angebote von Jumi Vogler im Bereich Humor als Erfolgsstrategie sehr gut angenommen wurden in den vergangenen Jahren. Ob „Führen mit Humor“, „Vertrieb mit Humor“ oder „Präsentationen mit Humor“ – unter dem Motto: „Erfolg lacht!“ – bewegt die „Humorikerin“, wie Sie ihren Beruf selbst nennt, Herzen und Köpfe ihrer Teilnehmer und bringt ihnen den Humor als Erfolgsstrategie für die Wirtschaft bei.

Ab jetzt kann der „Erfolg durch Humor“ auch zuhause nachvollzogen und erlernt werden – denn Anfang 2012 ist im Gabal-Verlag das gleichnamige Buch „Erfolg lacht! – Humor als Erfolgsstrategie“ erschienen. Dabei wird als erstes mit dem Missverständnis aufgeräumt, dass es sich bei Humor zwangsläufig um Witze handeln muss. Nein: „Humor ist kein Witz. Humor ist Wachstum. Persönliches und Ökonomisches.“

Dermaßen instruiert kann es endlich ernst werden. In drei großen Kapiteln zeigt uns die Autorin die bevorzugten Anwendungsbereiche: Privatleben, Beruf und Karriere, Unternehmen. In kleinen Exkursen und praktischen Übungen zeigt sie uns die Anwendbarkeit von Humor in allen Lebenslagen auf und verhilft zu uns zu neuer Wahrnehmung, Sinnbildung und Schlagfertigkeit. Humor ist sexy – Erfolg ist lernbar – und deutsche Jammerei macht nicht nur keinen Spaß, sondern kostet auch Geld, das wir nicht verdienen, weil wir nicht positiv motiviert sind statt mit Elan und Freude ans Werk gehen. Erfolg entsteht immer auch dem Spaß und der Freude, die wir mit uns bringen. Das Buch ist jeden Cent wert!

Jumi Vogler: Nach dem Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik und Publizistik sowie einer Schauspielausbildung war Jumi Vogler an verschiedenen bundesdeutschen Theatern im Bereich Regie und Dramaturgie tätig. 1985 wurde sie als Dramaturgin im Öffentlichkeitsreferat des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover engagiert, 1989 in die künstlerische Leitung des Staatsschauspiels Hannover berufen. Gleichzeitig übte sie eine Lehrtätigkeit an der Universität Hannover im Fachbereich Germanistik aus. Mit ihrem Know-how über Kommunikation, Führung und Motivation wechselte sie anschließend in die Wirtschaft als Personalentwicklerin bei der Volkswagen AG und ist heute mit ihrem Spezialgebiet Humor als mitreißende Rednerin und Beraterin tätig.

Verlags-URL: https://www.gabal-verlag.de/ic/page/252/shop_cid/19/shop_pid/2019/erfolg_lacht.html

Amazon: http://www.amazon.de/Erfolg-lacht-Humor-als-Erfolgsstrategie/dp/3869363266/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1327571480&sr=1-3

Autor: Frank-Michael Preuss Web: http://www.fmpreuss.de

Hastig wird noch eine flüchtige Botschaft an den Geschäftspartner in den Rechner gehackt. An Orthographie und Satzbau wird kaum ein Gedanke verschwendet, die Grußformel reduziert sich drei Buchstaben –  Hauptsache die Botschaft ist raus. Solche Korrespondenz ist an der Tagesordnung. Ohne E-Mail hinterlässt man einen schlechten Eindruck, mit E-Mail muss es nicht unbedingt ein positiver Eindruck sein. In einem kleinen E-Mail-Knigge erklärt Hans Eigenmann, worauf man achten sollte.

Vor noch gut hundert Jahren hatten wir es leichter in der Kommunikation! Wenn wir mit einem Mitmenschen etwas zu regeln hatten, setzten wir uns mit ihm zusammen oder wir schickten eine schriftliche Botschaft, die wir von Hand verfassten und per Post oder per Boten übermitteln ließen. Für fast alle Menschen stehen heute mindestens vier weitere Kommunikationsmedien zur Verfügung: Wir können telefonieren, wir können mailen, ein SMS senden oder unsere Mitteilung auf Facebook, Twitter & CO. „posten“. Marshall McLuhan hielt schon 1961 fest, dass am Beispiel der Erfindung des Buchdrucks sehr gut gezeigt werden kann, wie das Kommunikationsmedium den Inhalt, also die vermittelte Botschaft, beeinflusst (McLuhan, 2008). Ohne jetzt auf die Details seiner noch immer höchst aktuellen und spannenden Erkenntnisse eingehen zu wollen, kann die Bedeutung seiner Forschungen bis heute kaum überschätzt werden. Seine These im griffigen Titel hat sich mittlerweile über weite Strecken bestätigt. Klar ist ohne Zweifel, dass die Verbindlichkeit oder Seriosität einer Nachricht im inhaltlichen Sinne vom Übermittlungsmedium sehr stark beeinflusst wird. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es eine Art „Hitparade“ der Kommunikationsmedien gibt, die wir sinnvollerweise beachten, wenn wir so verstanden werden möchten, wie uns das wichtig ist.

Das E-Mail – gekonnt, zeitgemäß und professionell genutzt

Ohne Mailverkehr wäre unser modernes Geschäftsleben wohl nicht mehr denkbar – hoffen wir einfach, dass niemals irgendwelche elektromagnetischen Schläge unser Arbeiten mit diesem Medium für längere Zeit ausschalten! Dessen Vorzüge liegen auf der Hand: Schriftkommunikation ohne Zeitverzug, die Möglichkeit von Dokument-Anhängen besteht, der Empfänger ist frei in der Wahl des Zeitpunkts der Lektüre (er wird nicht wie beim Telefon gestört), die Kostenfreiheit usw.

Dennoch hat dieses sehr praktische und kaum mehr wegdenkbare Medium unsere Kommunikation beeinflusst, und dies nicht nur positiv. Wir müssen uns, wenn wir nicht in der Flut unserer Mails ertrinken wollen, einige Regeln einverleiben, die zusammen genommen einen Mail-Knigge ausmachen, der heute von den meisten Beratern in ähnlichem Sinne dringend empfohlen wird.

Praxistipp: Ein Knigge für die sinnvolle und effiziente Nutzung von E-Mail

1. Grundsätzlich gilt: Mails sind ein sehr effizientes und praktisches Kommunikationsmittel. Ihr Charakter und ihre leichte Verfügbarkeit verführen aber zu einem Umgang, der uns und anderen Mehrarbeit, Störungen und Stress beschert.

2. Gehen Sie EXTREM sparsam mit den Funktionen „Kopie an“ und „Antworten an alle“ um. So verhindern Sie eine Informationslawine. Bedienen Sie mit CC nur Empfänger, welche die Information wirklich benötigen. Beweisen Sie dem Chef nicht mit Mailkopien, dass Sie gute Arbeit leisten oder zu bestimmten Tageszeiten noch am Arbeiten sind!

3. Rufen Sie Ihre Mails bewusst und gezielt ab. Beschränken Sie die Zahl der Abfragen je nach Arbeit, die Sie machen, und setzen Sie einen Zeitblock in Ihrem Kalender für deren Bearbeitung. Bestimmen Sie selber über sich und lassen Sie sich nicht von eingehenden Mails terrorisieren.

4. Schalten Sie die Signale aus, die Sie auf neue Mails hinweisen. Die Neugier gehört zu den stärksten Triebkräften des Menschen – kaum jemand kann widerstehen, wenn ihm sein Rechner meldet, dass neue Post vorhanden ist. Halten Sie sich unbedingt an Regel Nummer 3.

5. Bearbeiten Sie Mails sofort, falls Sie sich innerhalb von fünf Minuten erledigen lassen. Ist das nicht der Fall, setzen Sie sich in Ihrer Arbeitsplanung einen Zeitblock für deren Erledigung.

6. Am Ende eines Arbeitstages sollte Ihr Posteingang leer sein. Oder öffnen Sie zu Hause an der Eingangstüre auch Ihren Briefkasten, schauen rasch, was Sie erhalten haben – und werfen dann die ganze Post wieder in Ihren Kasten?

7. Arbeiten Sie deshalb mit Ordnern, in die Sie den Posteingang ablegen. Die modernen Mailprogramme bieten Ihnen dafür zahlreiche Automatismen, die Ihr Leben erleichtern. Stellen Sie Regeln für die Ablage auf, die für Ihr Arbeitsfeld passend sind. Newsletter können beispielsweise direkt in einen dafür vorgesehenen Ordner gehen.

8. Denken Sie daran, dass sich auch die Empfänger Ihrer Mails in Ihren Mailprogrammen gut organisieren möchten. Schreiben Sie daher aussagekräftige Betreffzeilen, damit der Empfänger weiß, worum es geht, und die Posteingänge entsprechend ablegen kann. Schreiben Sie zudem wenn immer möglich nur über ein Thema pro Mail. Sie erleichtern damit auch dem Empfänger die gute und effiziente Ablage seiner Posteingänge, ohne dass er Kopien herstellen muss.

9. Verfassen Sie Ihre Mails inhaltlich klar und verständlich, ohne Schreibfehler und sauber gestaltet. Die Regeln der Rechtschreibung und des Anstandes gelten auch im Mailverkehr. Auch Mailempfänger verdienen es, korrekt und anständig angesprochen zu werden. Zum Beispiel gehören Anreden „Grüß dich“, „Tschüss“ oder „Ciao“ und Ähnliches in den rein privaten Bereich.

10. KLARTEXT! im Mailverkehr: Formulieren Sie klar und unmissverständlich, aber auf Business-Niveau. Ausdrücke aus dem Privatbereich, Smileys oder unverständliche Abkürzungen (mfG und Ähnliches) sind in Geschäftsmails ebenfalls fehl am Platz.

11. Denken Sie vor allem daran, dass die „Senden“-Taste unglaublich schnell gedrückt ist – und dass Sie keine Chance haben, ein gesendetes Mail zurückzuholen, wenn Sie nachträglich einen Fehler feststellen oder den von Ihnen angeschlagenen Ton abschwächen möchten. Oft verspricht man auch im Text, einen bestimmten Anhang anzufügen, und schickt dann das Mail ohne das Attachment. Sie können das alles verhindern, wenn Sie sich angewöhnen, die Adresszeile (den Empfänger) erst einzusetzen, wenn Sie alles kontrolliert haben. Das verhindert manche Peinlichkeit.

Mehr Informationen zum Thema:

KLARTEXT! – Wie uns Kommunikation gelingt – Hans Eigenmann – 1. Auflage BusinessVillage 2011 – 240 Seiten – ISBN 978-3-869801-19-3 – 24,80 Eur[D] / 25,60 Eur[A] / 37,80 CHF UVP – http://www.businessvillage.de/KLARTEXT/eb-853.html

Hans Eigenmann, gelernter Germanist und Historiker, führt seit bald zehn Jahren sein eigenes Unternehmen als Kommunikationstrainer (BRAinPUT GmbH, Training & Coaching, CH-8200 Schaffhausen. http://www.brainput.ch). Kürzlich hat er sein Debüt als Buchautor präsentiert: „KLARTEXT! Wie uns Kommunikation gelingt“ ist im Oktober 2011 bei BusinessVillage – http://www.businessvillage.de erschienen.

Eigentlich wollte Murat den Sommer entspannt zu Hause verbringen, die Zeit mit der Familie genießen und an seinem neuen Programm schreiben … Aber es kommt anders.

So unerwartet wie unpassend kündigt ein alter Schulfreund seiner Frau einen mehrwöchigen Besuch an. Murat schwant nichts Gutes. Kann jemand, der Berlin bislang nur aus Büchern kennt und seinen Spitznamen „Karl“ dem Besserwisser aus der TKKG-Bande verdankt, ein pflegeleichter Gast sein? Insbesondere wenn er gleich zu Beginn fragt, ob ihm Murat als Urberliner nicht den einen oder anderen Insider-Tipp geben könnte?

In der Tat entpuppt sich der schwäbische Besucher schnell als anstrengend. Als Stadtführer im Auftrag Ihrer Majestät, der unnachgiebigsten Ehefrau von allen, gerät Murat mit seinem etwas unbedarften und tollpatschigen Begleiter von einer schrägen Situation in die nächste. Doch nach und nach raufen sich die beiden zu einem echten Dreamteam zusammen.

Folgen Sie Murat und Karl auf ihren Streifzügen durch die Hauptstadt, zwischen Kottbusser Tor und Karneval der Kulturen, auf den Spuren von Frontstadt und Frontscheibenvarietés, mit Taxi und BVG bis in die fledermausumflatterte Zitadelle Spandau.

Locker und lehrreich präsentiert Murat Topal in amüsanten Episoden voll Action, Anschauungsmaterial und Augenzwinkern sein ganz persönliches Berlin.

Murat Topal, Deutsch-Türke und gebürtiger Berliner, arbeitete zehn Jahre lang als Polizist im Bezirk Kreuzberg, bevor er sich ganz dem Dasein als Comedy-Künstler widmete.

Er kennt so ziemlich jeden Winkel seiner Heimat Berlin, deren Bewohner ihn zu seinen Gags inspirieren. Bekannt ist Murat Topal unter anderem durch Auftritte in TV-Sendungen wie dem „Quatsch Comedy Club“, „NightWash“, „Verstehen Sie Spaß?“ oder „Zimmer Frei!“ und durch die Serie „Spezialeinsatz“, in der er die Hauptrolle spielt. Seit Februar 2011 tourt er mit seinem inzwischen dritten abendfüllenden Bühnenprogramm „MultiTool – Der Mann für alle Fälle“ durch Deutschland.

Zusammen mit seinen ehemaligen Kollegen engagiert sich der in Neukölln aufgewachsene Ex-Polizist gegen Gewalt an Kreuzberger Schulen mit dem prämierten Projekt „Stopp Tokat“ und der Aktion „School Talks“. Er ist zudem Botschafter des Kinderhilfsprojekts „Notinsel“ sowie Juror für den Preis „Berliner Tulpe für deutsch-türkischen Gemeinsinn“.

Verlags-URL: http://www.conbook-verlag.de/heimatbuch_berlin.html