Mit ‘Europe Online’ getaggte Beiträge

Skandal um Nazi-Puppen: Hitler, Heydrich und Himmler in Barbie-Größe

Spejbl und Hurvínek, das humorvolle Vater-Sohn-Gespann des Marionettenkünstlers Skupa, schütteln über ihre neuen Nachbarn im Spielzeugladenregal die Köpfe: Hitler und Himmler, Goebbels und Heydrich gibt es in der Größe und Machart von Barbie-Puppen. SS-Uniform statt Prinzessinnengewand, so lange der Vorrat reicht. Die Bürgerinnen und Bürger der Tschechischen Republik diskutieren seit Tagen heftig, was von den Puppen zu halten sei: ist es ein makabrer Scherz oder eine taktlose Unverschämtheit, sich Kriegsverbrecher ins Regal zu stellen oder gar in den Einkaufswagen zu legen? Sind die Puppen Fetische für kriegsverherrlichende Dummköpfe oder ein guter Weg, Geschichte zu vermitteln?

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Die burmesische Menschenrechtsaktivisten Aung San Suu Kyi ist nach insgesamt 14 Jahren Haft in den letzten 20 Jahren freigelassen worden.

Joseph Daul, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, betonte, dass diese physische Freiheit noch nicht ausreiche: „Frau Suu Kyi ist erst vollständig frei, wenn das burmesische Regime ihre Bürgerrechte wiederherstellt, inklusive das Recht sich als Oppositionsführerin in der ersten Reihe der Gesellschaft politisch zu engagieren.“

Suu Kyi ist die prominenteste von über 2.000 politischen Gefangenen, von denen viele nach den Massendemonstrationen vom Herbst 2007 in unfairen Verfahren verurteilt worden. 14 der vergangenen 20 Jahre verbrachte Suu Kyi in Haft, die meiste Zeit unter Hausarrest auf dem Anwesen ihrer Familie in Rangun.

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Terror: Bann gegen die Gefahr

Veröffentlicht: November 9, 2010 in Uncategorized
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EU und USA verschärfen Kontrollen von Luftfracht – Jemen und Somalia mit Bann belegt

Die EU redet, Washington handelt. Um neue Terrorakte mit Paketbomben zu verhindern, soll eine Sicherheitslücke in der Luftfracht geschlossen werden. Während die EU erst eine Arbeitsgruppe einsetzt, hat Washington erste konkrete Schritte ergriffen.

Angesichts drohender neuer Terroranschläge verschärfen die USA und die EU die Kontrollen der Luftfracht. Nur wenige Stunden nach einer Entscheidung der Innenminister der Europäischen Union, in den nächsten Wochen Maßnahmen zu verschärften Kontrollen von Luftfracht zu erarbeiten, wurden in Washington bereits konkrete Gegenmaßnahmen beschlossen. Das US-Heimatschutzministerium gab am Montag neue Vorschriften bekannt, mit denen ab sofort Sicherheitslücken in Luftfracht und Flugverkehr geschlossen werden sollen.

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Rumänische Kultur zwischen Rom, Dakern, Byzanz, Türken und Moderne

Die geographische Lage Rumäniens zwischen Mitteleuropa, Osteuropa und dem Balkan beeinflusste natürlicherweise die Entwicklung der rumänischen Kultur nachhaltig. Elemente der antiken römischen und der dakischen Kulturen bilden eine Art Basis, in der Spätantike und im Mittelalter ergänzt durch slawische Einflüsse der benachbarten Völker der Bulgaren, Serben, Ukrainer, Polen und Russen.

Das griechisch geprägte byzantinische und später das Osmanische Reich taten ihr Übriges. Schließlich trugen auch die Siebenbürger Sachsen mit dazu bei, deutsche Kultur im Land heimisch zu machen. Mit großen Unterbrechungen und Brüchen versucht sich Rumänien etwa seit der Französischen Revolution mehr oder minder stark an der westlichen Kultur, allen voran der französischen und deutschen, zu orientieren – in verstärktem Maße seit der politischen Wende 1989.

… zum ganzen Artikel: http://www.europeonline-magazine.eu/kultur_47729.html

Turbulentes Moskau

Veröffentlicht: Oktober 26, 2010 in Uncategorized
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Under Construction: Das moderne Babel baut an Europas höchstem Turm

In Moskau rollt der Rubel wieder. Die Zehn-Millionen-Metropole ist eine Global City, in der mehr Dollarmilliardäre als in New York leben. Mitten in der Stadt an der Moskwa wächst bis 2010 „Moskwa City“ in die Höhe, ein Trabant für 1,5 Millionen Menschen, mit noch gigantischeren Wolkenkratzern als in Manhattan, gekrönt vom höchsten Gebäude Europas, dem Rossija-Turm (612 Meter). „Crystal Island“, das nach Quadratmetern größte Gebäude der Welt, macht sich derzeit nach Plänen des britischen Stararchitekten Sir Norman Foster breit. Krise hin oder her, Steuereinnahmen von 27 Milliarden Euro lassen den Stadtplanern viel Spielraum.

Moskau ist die Stadt der Jahresringe – der Baumstamm verjüngt sich von innen nach außen. Im Herzen trotzt die Wehranlage des Kreml, die dem Tatarenansturm im 16. Jahrhundert standhielt, umgeben von verwinkelten Gässchen. Daneben die Schneisen der Boulevards realkommunistischer Stadtplaner, weiter außen der Gartenring, jetzt folgt der Autobahn-Einkaufsring mit zahllosen Shopping-Malls für Ivan Normalverbraucher.

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Die weißen Nächte von St. Petersburg: Ein Feature in 300 Jahren

„Es wehte ihn daraus immer eine rätselhafte Kälte an, dieses prächtige Panorama war für ihn mit einem stummen, dumpfen Geist erfüllt“, lässt der vom Zaren verfolgte Fjodor Dostojewski Raskolnikow in „Schuld und Sühne“ über die schönste und eisigste Stadt der Welt sagen – die ehemalige Hauptstadt des Russischen Reiches, von der manche meinen, sie sei auf Skeletten errichtet. Nicht zum Gruseln, aber eine brillante filmische Einstimmung auf die Stadt Peters ist Russian Ark, der in der Erimetage 300 Jahre Geschichte Revue passieren lässt.

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Heim für Literaten mit kalter Wohnung: Wiener Kaffeehaustradition

Paris hat seine Bistros, London seine Pubs, Rom seine Enotheken – und Wien seine Kaffeehäuser. Schon Stefan Zweig beschrieb die gemütlich-urigen Hochburgen von Melange und Großen Braunen einst als eine Institution, die mit keiner anderen auf der Welt vergleichbar ist.

Wien. «Es ist eigentlich eine Art demokratischer, jedem für eine billige Schale Kaffee zugänglicher Klub, wo jeder Gast für diesen Obolus stundenlang sitzen, diskutieren, schreiben, Karten spielen, seine Post empfangen und vor allem eine unbegrenzte Zahl von Zeitungen und Zeitschriften konsumieren kann», brachte es der österreichische Schriftsteller (1881-1942) einmal auf den Punkt.

Die Donau-Metropole war dabei keineswegs die erste Stadt auf der Welt, die öffentlich Kaffee ausschenkte – das gab es bereits seit etwa 1530 im Osmanischen Reich, speziell in Kairo und Damaskus und später in Istanbul. Auch London und Venedig waren schneller als Wien, das erst 1685 durch einen Armenier namens Johannes Diodato sein erstes Kaffeehaus bekam.

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