Mit ‘Conbook’ getaggte Beiträge

Auswanderung, berufliche Veränderungen, Studium, Schuljahr oder Au-Pair – warum auch immer Sie den Schritt über den Atlantik wagen, eines steht fest: Das Einleben in eine fremde Gesellschaft ist nie ganz einfach.

Neuankömmlinge in den USA werden sofort mit den vielen kleinen und großen Dingen des amerikanischen Alltags konfrontiert und haben oft Mühe, schnell die richtigen Informationen zur Vermeidung und zur Lösung von Problemen zu finden.

Dieser Ratgeber deckt alle nur erdenklichen Aspekte eines Neuanfangs in Amerika ab: Von praktischen Fragen des Umzugs über Wohnungssuche, Versicherungs- und Geldfragen bis hin zum Verhalten bei Naturkatastrophen. In über 190 Themenabschnitten und mit zahlreichen Adressen und Internetlinks werden all die Themen behandelt, die bei einem Start in den USA wirklich entscheidend sind.

4. aktualisierte und erweiterte Auflage

Kai Blum wurde 1969 in Rostock geboren und hat in Leipzig Germanistik, Geschichte und Amerikanistik studiert. Nebenher schrieb er dort für eine Lokalzeitung. 1994 wanderte er in die USA aus und wohnte anfangs in Washington, D.C. und später in Virginia sowie South Dakota. Seit Ende der Neunziger Jahre lebt er in Michigan. Beruflich war er bisher u.a. im Buchhandel, in einer Bibliothek und vor allem im Internet-Bereich tätig. Gegenwärtig leitet er bei einer PR-Agentur in Detroit den Bereich Suchmaschinen-Marketing. Kai Blum erhielt Anfang 2006 die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Verlag und Bestellung: http://www.conbook-verlag.de/alltag_in_amerika4.html

Wien hat eine öffentliche Seite: charmant, mit Schmäh, mit Fiakern, dem Riesenrad, mit Johann Strauß, den Schrammeln, dem Walzer und der Walzerseligkeit. Wien hat aber auch eine private Seite, die weniger glamourös ist: mit Würstelständen, dem Gürtel, den Beisln, Hundstrümmerln, Taxifahrern und den Nudisten auf der Donauinsel.

Als Rest-Österreicher (also als Nicht-Wiener) mag man Wien nicht besonders – weil man das so macht, weil die Eltern das schon so gemacht haben und weil das immer so war. Doch wenn man dann aus beruflichen Gründen aus der Provinz (alles, was nicht Wien ist) in die Hauptstadt zieht, bekommt man schlagartig ein schlechtes Gewissen. Weil Wien entgegen allen Erwartungen eine wunderbare Stadt ist. Und weil die Wiener gar nicht so sind, wie sie in vielen Schauergeschichten dargestellt werden, nämlich grantig, überheblich und schuld an dem Wind, der in Wien immer weht.

Martin Buchgraber und Joachim Brandl wagen das Abenteuer Wien – und entdecken eine bittersüße, herb-verführerische Metropole. Und sie machen Anfängerfehler, damit Sie als Leser diese Fehler nicht mehr machen müssen. Wie etwa, einen Kellner herbeizurufen. Er kommt, wenn er es für richtig hält.

Als Senkrechtstarter des österreichischen Kabaretts gelten Buchgraber & Brandl seit ihrem ersten gemeinsamen Auftritt beim Grazer Kleinkunstvogel 2004, bei dem sie auf Anhieb den zweiten Platz belegten. Inzwischen sind weitere Auszeichnungen hinzugekommen, ein Undercover-Schlageralbum und drei Bühnenprogramme entstanden. Besonders stolz sind Buchgraber & Brandl auf den Österreichischen Kabarett-Förderpreis und eine ehrenvolle Erwähnung beim Pischelsdorfer Schlagerfestival.

Verlags-URL: http://www.conbook-verlag.de/heimatbuch_wien.html

Eigentlich wollte Murat den Sommer entspannt zu Hause verbringen, die Zeit mit der Familie genießen und an seinem neuen Programm schreiben … Aber es kommt anders.

So unerwartet wie unpassend kündigt ein alter Schulfreund seiner Frau einen mehrwöchigen Besuch an. Murat schwant nichts Gutes. Kann jemand, der Berlin bislang nur aus Büchern kennt und seinen Spitznamen „Karl“ dem Besserwisser aus der TKKG-Bande verdankt, ein pflegeleichter Gast sein? Insbesondere wenn er gleich zu Beginn fragt, ob ihm Murat als Urberliner nicht den einen oder anderen Insider-Tipp geben könnte?

In der Tat entpuppt sich der schwäbische Besucher schnell als anstrengend. Als Stadtführer im Auftrag Ihrer Majestät, der unnachgiebigsten Ehefrau von allen, gerät Murat mit seinem etwas unbedarften und tollpatschigen Begleiter von einer schrägen Situation in die nächste. Doch nach und nach raufen sich die beiden zu einem echten Dreamteam zusammen.

Folgen Sie Murat und Karl auf ihren Streifzügen durch die Hauptstadt, zwischen Kottbusser Tor und Karneval der Kulturen, auf den Spuren von Frontstadt und Frontscheibenvarietés, mit Taxi und BVG bis in die fledermausumflatterte Zitadelle Spandau.

Locker und lehrreich präsentiert Murat Topal in amüsanten Episoden voll Action, Anschauungsmaterial und Augenzwinkern sein ganz persönliches Berlin.

Murat Topal, Deutsch-Türke und gebürtiger Berliner, arbeitete zehn Jahre lang als Polizist im Bezirk Kreuzberg, bevor er sich ganz dem Dasein als Comedy-Künstler widmete.

Er kennt so ziemlich jeden Winkel seiner Heimat Berlin, deren Bewohner ihn zu seinen Gags inspirieren. Bekannt ist Murat Topal unter anderem durch Auftritte in TV-Sendungen wie dem „Quatsch Comedy Club“, „NightWash“, „Verstehen Sie Spaß?“ oder „Zimmer Frei!“ und durch die Serie „Spezialeinsatz“, in der er die Hauptrolle spielt. Seit Februar 2011 tourt er mit seinem inzwischen dritten abendfüllenden Bühnenprogramm „MultiTool – Der Mann für alle Fälle“ durch Deutschland.

Zusammen mit seinen ehemaligen Kollegen engagiert sich der in Neukölln aufgewachsene Ex-Polizist gegen Gewalt an Kreuzberger Schulen mit dem prämierten Projekt „Stopp Tokat“ und der Aktion „School Talks“. Er ist zudem Botschafter des Kinderhilfsprojekts „Notinsel“ sowie Juror für den Preis „Berliner Tulpe für deutsch-türkischen Gemeinsinn“.

Verlags-URL: http://www.conbook-verlag.de/heimatbuch_berlin.html

Wo man abends „Moin“ sagt und Gummikugeln Vorfahrt haben – das Heimatbuch Ostfriesland

Was macht ein Ostfriese mit einem Messer auf dem Deich?*

Warum über Ostfriesen so viele Witze gemacht werden, kann Max nicht verstehen. Dumm kommen sie ihm jedenfalls nicht vor. Als Zugezogener fühlt er sich selbst hingegen öfter mal wie ein Volltrottel.

Jungjournalist Max Tillmann aus Bochum darf dort arbeiten, wo andere Urlaub machen. In seiner Erinnerung ist Ostfriesland ein langer Sommer auf Norderney. Doch schnell merkt er, dass das Leben an der Waterkant ganz anders ist: Max trifft verschlossene Seebären und ironische Brummler, er verfährt sich in den Weiten ostfriesischer Dörfer und versteht kein Wort, wenn die Menschen Plattdeutsch mit ihm sprechen. Nichts ist so, wie er es erhofft hat. Doch bevor er seine Koffer packt, um dem platten Land den Rücken zu kehren, hilft ihm ein gutmütiger Ostfriese, sich einzuleben. Als Max sich dann auch noch verliebt, werden sie endlich warm miteinander, Ostfriesland und der „Utwärtige“.

In 30 heiteren Episoden taucht Max in eine fremde Welt ein, in der es klare Regeln fürs Teetrinken und Laubharken gibt. Er lernt, wieso die Ostfriesen zu den Deppen der Nation wurden, weshalb sie eine Schwäche für stille Helden haben und warum ihnen die Freiheit wichtiger ist als Luxus.

* Er will in See stechen.

Verlagsinfo und Bestellung: http://www.heimatbuch.de/ostfriesland.html

„I sog amoi: I ess vui, weil’s guat is“, heißt es im Freistaat, während in München spindeldürre Society-Damen an halben Salatblättern knabbern – München ist zwar Landeshauptstadt, aber doch so anders als der Rest Bayerns! Getrost kann man hier sein Busticket mit einem 200-Euro-Schein zahlen und sein gesamtes Repertoire an Designermode zur Schau stellen.

Sarah Hakenbergs augenzwinkernder Stadtführer verrät nicht nur Tipps und Tricks für den Oktoberfestbesuch, warum ein Einkaufsbummel in der Maximilianstraße mit Jogginganzug und Badelatschen zum Abenteuer wird und wie man mit einfachen Mitteln Freude in das Leben der unterforderten Münchner Ordnungshüter bringen kann, sondern natürlich auch – Skandal, Skandal! – wo sich die Münchner nackt sonnen.

Das Heimatbuch München wirft einen Blick hinter die Fassade grantelnder Alteingesessener, hinter Sakkos und Hosenanzüge der Yuppies, zeigt Kreativköpfe und Biergartler, was von der Schickeria übrig blieb und das Leben der BISS-Verkäufer.

Mit liebevollem Blick und bissigem Humor führt Kabarettistin und Autorin Sarah Hakenberg („Knut, Heinz, Schorsch und die anderen“) durch ihre Wahlheimat München!

Verlags-URL: http://www.heimatbuch.de/muenchen.html

Ein Bermudadreieck, die Fahrradhauptstadt der Republik, eine holländische Invasion, Brot aus der Dose und eine Stadt, die es nicht gibt – wo man all das finden kann? Richtig, in Westfalen!

Hierhin folgt Leo seiner Ex-Freundin Frida, als sie zu einer Reise aufbricht, die eigentlich in Thailand enden sollte. Um sie zurückzubekommen, reist er ihr durch jenen Landstrich hinterher, in dem Poller „Pömpel“ genannt werden, Katzen „Balkenhasen“ heißen und dicke Bohnen mit Speck das höchste der Gefühle sind. Nach und nach stellt er fest, dass sich mehr hinter Westfalen verbirgt als eine platte Landschaft, die unverblümt der Ästhetik des Anspruchslosen huldigt – da ist noch mehr als „wat“ und „dat“.

Leo und sein besserwisserischer Reiserucksack Paul sind Frida immer einen Schritt hinterher, Westfalen jedoch kommt das skurrile Duo Schritt für Schritt näher.

Mit seinem Roadmovie zeigt der in Bielefeld aufgewachsene Erfolgsautor Mischa-Sarim Vérollet („Das Leben ist keine Waldorfschule“), wie der Balkenhase in Westfalen läuft und die Westfalen ticken!

Mischa-Sarim Vérollet, geboren 1981 auf Gibraltar, strandete mit drei Jahren in Ostwestfalen. Er wuchs in der Provinzmetropole Bielefeld auf, wo er 2004 auch zum ersten Mal auf einer Poetry-Slam-Bühne stand. Inzwischen ist er einer der bekanntesten Poetry-Slam-Künstler Deutschlands. Obwohl Mischa-Sarim Vérollet wie die meisten Bielefelder inzwischen in Berlin lebt, kehrt er nicht zuletzt dank seiner Dortmunder Lesebühne regelmäßig in seine westfälische Heimat zurück.

Verlagsinfo und Bestellung: http://www.heimatbuch.de/westfalen.html

Ausgelassener Samba und ultraknappe Bikinis, Favelas und Drogenkrieg – was ist dran an diesen Extremen? Und wie meistern die 170 Millionen brasileiros in einem solch widersprüchlichen Klima ihren Alltag?

So vielfältig und tolerant dieses bunte Volk ist, gibt es doch eine Reihe von Hürden, die sich deutschen Gewohnheiten zuckerhutgroß in den Weg stellen. Oder wussten Sie, dass Sie einen neuen Bekannten keinesfalls ein zweites Mal nach seinem Namen fragen sollten, dass Samba stets nur mit Turnschuhen getanzt wird, dass es klare Verhaltensregeln im Fußballstadion gibt oder dass Sie Damenunterwäsche unter keinen Umständen in die normale Wäsche geben dürfen?

Linda ahnt von alldem nichts, als sie im sonnigen Rio landet, um dort für drei Monate Deutsch zu unterrichten. Gott sei Dank gibt es João, den brasilianischen Philosophiestudenten. Er erklärt ihr, wie man zwischen Copacabana und Regenwald elegant durch den Dschungel gesellschaftlicher Konventionen dribbelt, und verhindert, dass Linda zwischen brasilianischer Lebensfreude und leiser saudade – einer Hängematte voller Sehnsucht, Melancholie und Schmerz – vollends aus dem Rhythmus gerät.

Verlagsinfo: http://www.conbook-verlag.de/fnf_brasilien.html