Mit ‘Business Village’ getaggte Beiträge

Neue Ideen, neue Produkte, neue Strukturen, … sollen von Projektteams in immer kürzerer Zeit und mit optimalem Ergebnis realisiert werden. Das stellt alle Projektbeteiligten – insbesondere die Projektleiter – vor besondere Herausforderungen. Denn das bloße Abarbeiten von Checklisten und Projektplänen und der Einsatz von Projektmanagementsoftware führt dabei kaum zum Erfolg. Die meisten Projekte scheitern mehr oder weniger an der „inneren Reibung“ zwischen den Projektbeteiligten.

Doch welche Fähigkeiten braucht ein guter Projektleiter? Welche Methoden sind wirklich praktikabel und sinnvoll? Wie lassen sich heterogene Projektteams zusammenführen und zusammenhalten? Antworten darauf liefert dieser Ratgeber. Er gibt Projektleitern eine praktische Einführung in die essenziellen Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements und zeigt anhand zahlreicher Beispiele, worauf es in Projekten wirklich ankommt und welche psychologischen Faktoren die Arbeit des Projektteams beeinflussen.

Andrea Ramscheidt ist Expertin für Projektmanagement-Prozesse in Unternehmen. In über zwanzig Jahren Berufserfahrung war sie mit ihrem Gespür für den Erfolgskurs im Projekt als Führungskraft in namhaften Unternehmen tätig. Heute gibt Andrea Ramscheidt, als gefragte Trainerin und Rednerin ihr Know-how auf Basis internationaler Projektmanagement-Standards (PMI, GPM/IPMA, PRINCE2) weiter. » http://www.ramscheidt.de

Verlag: http://www.businessvillage.de/Das-neue-Projektmanagement/eb-932.html

Andrea Ramscheidt, Projektmanagement, Projektleiter, Projektleitung, Projektteam, Business Village

Hastig wird noch eine flüchtige Botschaft an den Geschäftspartner in den Rechner gehackt. An Orthographie und Satzbau wird kaum ein Gedanke verschwendet, die Grußformel reduziert sich drei Buchstaben –  Hauptsache die Botschaft ist raus. Solche Korrespondenz ist an der Tagesordnung. Ohne E-Mail hinterlässt man einen schlechten Eindruck, mit E-Mail muss es nicht unbedingt ein positiver Eindruck sein. In einem kleinen E-Mail-Knigge erklärt Hans Eigenmann, worauf man achten sollte.

Vor noch gut hundert Jahren hatten wir es leichter in der Kommunikation! Wenn wir mit einem Mitmenschen etwas zu regeln hatten, setzten wir uns mit ihm zusammen oder wir schickten eine schriftliche Botschaft, die wir von Hand verfassten und per Post oder per Boten übermitteln ließen. Für fast alle Menschen stehen heute mindestens vier weitere Kommunikationsmedien zur Verfügung: Wir können telefonieren, wir können mailen, ein SMS senden oder unsere Mitteilung auf Facebook, Twitter & CO. „posten“. Marshall McLuhan hielt schon 1961 fest, dass am Beispiel der Erfindung des Buchdrucks sehr gut gezeigt werden kann, wie das Kommunikationsmedium den Inhalt, also die vermittelte Botschaft, beeinflusst (McLuhan, 2008). Ohne jetzt auf die Details seiner noch immer höchst aktuellen und spannenden Erkenntnisse eingehen zu wollen, kann die Bedeutung seiner Forschungen bis heute kaum überschätzt werden. Seine These im griffigen Titel hat sich mittlerweile über weite Strecken bestätigt. Klar ist ohne Zweifel, dass die Verbindlichkeit oder Seriosität einer Nachricht im inhaltlichen Sinne vom Übermittlungsmedium sehr stark beeinflusst wird. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es eine Art „Hitparade“ der Kommunikationsmedien gibt, die wir sinnvollerweise beachten, wenn wir so verstanden werden möchten, wie uns das wichtig ist.

Das E-Mail – gekonnt, zeitgemäß und professionell genutzt

Ohne Mailverkehr wäre unser modernes Geschäftsleben wohl nicht mehr denkbar – hoffen wir einfach, dass niemals irgendwelche elektromagnetischen Schläge unser Arbeiten mit diesem Medium für längere Zeit ausschalten! Dessen Vorzüge liegen auf der Hand: Schriftkommunikation ohne Zeitverzug, die Möglichkeit von Dokument-Anhängen besteht, der Empfänger ist frei in der Wahl des Zeitpunkts der Lektüre (er wird nicht wie beim Telefon gestört), die Kostenfreiheit usw.

Dennoch hat dieses sehr praktische und kaum mehr wegdenkbare Medium unsere Kommunikation beeinflusst, und dies nicht nur positiv. Wir müssen uns, wenn wir nicht in der Flut unserer Mails ertrinken wollen, einige Regeln einverleiben, die zusammen genommen einen Mail-Knigge ausmachen, der heute von den meisten Beratern in ähnlichem Sinne dringend empfohlen wird.

Praxistipp: Ein Knigge für die sinnvolle und effiziente Nutzung von E-Mail

1. Grundsätzlich gilt: Mails sind ein sehr effizientes und praktisches Kommunikationsmittel. Ihr Charakter und ihre leichte Verfügbarkeit verführen aber zu einem Umgang, der uns und anderen Mehrarbeit, Störungen und Stress beschert.

2. Gehen Sie EXTREM sparsam mit den Funktionen „Kopie an“ und „Antworten an alle“ um. So verhindern Sie eine Informationslawine. Bedienen Sie mit CC nur Empfänger, welche die Information wirklich benötigen. Beweisen Sie dem Chef nicht mit Mailkopien, dass Sie gute Arbeit leisten oder zu bestimmten Tageszeiten noch am Arbeiten sind!

3. Rufen Sie Ihre Mails bewusst und gezielt ab. Beschränken Sie die Zahl der Abfragen je nach Arbeit, die Sie machen, und setzen Sie einen Zeitblock in Ihrem Kalender für deren Bearbeitung. Bestimmen Sie selber über sich und lassen Sie sich nicht von eingehenden Mails terrorisieren.

4. Schalten Sie die Signale aus, die Sie auf neue Mails hinweisen. Die Neugier gehört zu den stärksten Triebkräften des Menschen – kaum jemand kann widerstehen, wenn ihm sein Rechner meldet, dass neue Post vorhanden ist. Halten Sie sich unbedingt an Regel Nummer 3.

5. Bearbeiten Sie Mails sofort, falls Sie sich innerhalb von fünf Minuten erledigen lassen. Ist das nicht der Fall, setzen Sie sich in Ihrer Arbeitsplanung einen Zeitblock für deren Erledigung.

6. Am Ende eines Arbeitstages sollte Ihr Posteingang leer sein. Oder öffnen Sie zu Hause an der Eingangstüre auch Ihren Briefkasten, schauen rasch, was Sie erhalten haben – und werfen dann die ganze Post wieder in Ihren Kasten?

7. Arbeiten Sie deshalb mit Ordnern, in die Sie den Posteingang ablegen. Die modernen Mailprogramme bieten Ihnen dafür zahlreiche Automatismen, die Ihr Leben erleichtern. Stellen Sie Regeln für die Ablage auf, die für Ihr Arbeitsfeld passend sind. Newsletter können beispielsweise direkt in einen dafür vorgesehenen Ordner gehen.

8. Denken Sie daran, dass sich auch die Empfänger Ihrer Mails in Ihren Mailprogrammen gut organisieren möchten. Schreiben Sie daher aussagekräftige Betreffzeilen, damit der Empfänger weiß, worum es geht, und die Posteingänge entsprechend ablegen kann. Schreiben Sie zudem wenn immer möglich nur über ein Thema pro Mail. Sie erleichtern damit auch dem Empfänger die gute und effiziente Ablage seiner Posteingänge, ohne dass er Kopien herstellen muss.

9. Verfassen Sie Ihre Mails inhaltlich klar und verständlich, ohne Schreibfehler und sauber gestaltet. Die Regeln der Rechtschreibung und des Anstandes gelten auch im Mailverkehr. Auch Mailempfänger verdienen es, korrekt und anständig angesprochen zu werden. Zum Beispiel gehören Anreden „Grüß dich“, „Tschüss“ oder „Ciao“ und Ähnliches in den rein privaten Bereich.

10. KLARTEXT! im Mailverkehr: Formulieren Sie klar und unmissverständlich, aber auf Business-Niveau. Ausdrücke aus dem Privatbereich, Smileys oder unverständliche Abkürzungen (mfG und Ähnliches) sind in Geschäftsmails ebenfalls fehl am Platz.

11. Denken Sie vor allem daran, dass die „Senden“-Taste unglaublich schnell gedrückt ist – und dass Sie keine Chance haben, ein gesendetes Mail zurückzuholen, wenn Sie nachträglich einen Fehler feststellen oder den von Ihnen angeschlagenen Ton abschwächen möchten. Oft verspricht man auch im Text, einen bestimmten Anhang anzufügen, und schickt dann das Mail ohne das Attachment. Sie können das alles verhindern, wenn Sie sich angewöhnen, die Adresszeile (den Empfänger) erst einzusetzen, wenn Sie alles kontrolliert haben. Das verhindert manche Peinlichkeit.

Mehr Informationen zum Thema:

KLARTEXT! – Wie uns Kommunikation gelingt – Hans Eigenmann – 1. Auflage BusinessVillage 2011 – 240 Seiten – ISBN 978-3-869801-19-3 – 24,80 Eur[D] / 25,60 Eur[A] / 37,80 CHF UVP – http://www.businessvillage.de/KLARTEXT/eb-853.html

Hans Eigenmann, gelernter Germanist und Historiker, führt seit bald zehn Jahren sein eigenes Unternehmen als Kommunikationstrainer (BRAinPUT GmbH, Training & Coaching, CH-8200 Schaffhausen. http://www.brainput.ch). Kürzlich hat er sein Debüt als Buchautor präsentiert: „KLARTEXT! Wie uns Kommunikation gelingt“ ist im Oktober 2011 bei BusinessVillage – http://www.businessvillage.de erschienen.

Wie wir täglich manipuliert werden, und wie wir uns dagegen wehren können

Denken, handeln, bereuen – ein Muster, das uns tagtäglich begleitet. Die Nachrichten im Fernsehen, die Werbung, der Kollege, der Vorgesetzte, das andere Geschlecht – permanent wird versucht unser Handeln zu beeinflussen. Und diese Manipulation wird immer trickreicher – im Glauben selbstbestimmten Handelns werden wir zu Marionetten und merken nicht, was mit uns geschieht.

Wie können wir uns dieser gezielten Manipulation entziehen? Antworten darauf liefert Wolf Ehrhardt in seinem neuen Buch. Auf humorvolle und einfache Art enthüllt er die täglichen Muster der Manipulation. Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie und der Psychologie zeigen, welche Mechanismen uns anfällig für Manipulation machen und was wir dagegen tun können. Eine längst überfällige Enthüllung, die uns hilft, bessere Entscheidungen zu treffen und selbstbestimmt zu handeln.

Wolf Ehrhardt ist Unternehmensberater und beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit den Manipulationsmustern der Verhaltensökonomie. Er ist Betriebswirt sowie Diplom-Ingenieur und ergänzte seine akademische Ausbildung durch einen Master in Behavioral Economics. Wolf Ehrhardt ist Autor zahlreicher Publikationen, unter anderem „Verkaufen mit Psychologie“ und „Nicht geschenkt“.

Verlagsinfo und Bestellung: http://www.businessvillage.de/Ich-mache-doch-was-ich-nicht-will/eb-864.html

Die Psychologie der Entscheidungen

Blackout, Selbstüberschätzung, Größenwahn – immer wieder verweigern wir uns rationalen Entscheidungen. Wir sind Meister darin, sehenden Auges ins Verderben zu laufen und im Nachhinein plausible Begründungen für falsche Entscheidungen zu finden. Oftmals wissen wir sogar, was richtig ist, doch wir tun es einfach nicht. Dieses Verhalten lässt sich in allen Lebensbereichen beobachten – im Privaten, in der Wirtschaft und in der Politik. Der Allensbacher Wirtschaftspsychologe Winfried Neun analysiert in seinem neuen Buch „Warum es uns so schwer fällt, das Richtige zu tun“ die Psychologie der Entscheidungen und zeigt, warum wir so anfällig für falsche Entscheidungen sind und wie wir die seit grauer Vorzeit antrainierten Verhaltensmuster überwinden.

Ein Grund für dieses Verhalten ist, dass wir nicht von Wahrnehmung, Erfahrungen und Erlerntem gesteuert werden, sondern vielmehr davon welche Eigenschaften uns dominieren. Sind wir kreativ, enthusiastisch, perfektionistisch, … ? Genau diese Eigenschaften beeinflussen unser Verhalten, die Art und Weise, wie wir die Faktenlage bewerten und Entscheidungen treffen. Unser ach so freier Willen ist viel weniger frei als wir uns selbst zugestehen möchten. In einer inspirierenden Reise durch unsere Evolution, unsere Emotionen und unser Gehirn werden erkennen wir, warum wir so anfällig und unzulänglich sind und was wir dagegen machen können.

Winfried Neun ist einer der bekanntesten und profiliertesten Innovationsberater Deutschlands. Als Gründer und Geschäftsführer der K.O.M.® Kommunikations- und Managementberatung  verfügt Winfried Neun über die Erfahrungen von mehr als 20 Jahren selbstständiger Beratungstätigkeit. Er ist gefragter Referent auf Kongressen und Symposien, Fachautor in namhaften Printmedien sowie im Fernsehbereich und in diversen mittelständischen Unternehmen als Beirat aktiv.

„Dies ist ein spannendes Buch, ein kluges Buch, ein wichtiges Buch. Winfried Neun gibt Einblicke in die Welt der Wirtschaft, die weit über die Wirtschaft hinausgehen“ (Marc Brost, Die Zeit)

Verlagsinfo und Bestellung: http://bit.ly/qOp3UB

Managementgeränkel, Tricksereien, permanente Positionswechsel, Willkür werden uns tagtäglich in Wirtschaft und selbst in der Politik vorgelebt. Die Devise lautet: Alles im ungefähren lassen. Echte Führungspersönlichkeiten mit Visionen und Zielen die für diese einstehen – auch bei Gegenwind – werden immer seltener.  Diese Beliebigkeit kommt Unternehmen und Gesellschaft teuer zu stehen: Innovationen bleiben aus, Unternehmen verharren in Ziellosigkeit, Mitarbeiter verrichten Dienst nach Plan. Doch was macht einen echten Leader aus? Wie können sich Manager zu einer wirklichen Führungskraft entwickeln und Vorbildfunktion übernehmen? In seinem Buch „Leader gesucht“ zeigt Heinz Kaegi – einer der führenden Leadership-Experten – wie Manager zu Führungskräften werden und ihr (bisher) verborgenes Potenzial entfalten können.

Nach anerkannten Studien gehen zurzeit zum Beispiel in Deutschland weniger als 20 Prozent der Mitarbeitenden mit einer hohen emotionalen Bindung zur Arbeit. Das Resultat: Die Seele von Unternehmen flüchtet in die Freizeit; die Wettbewerbsnachteile kosten Milliarden.

Die Wirtschaft braucht für eine nachhaltige Wertschöpfung mehr Leader mit Kraft anstelle von Managern mit Macht. Gefordert sind Führungspersönlichkeiten, die bei sich und anderen verborgenes Potenzial freilegen und eine Zukunft schaffen, welche die Mitwirkenden emotional bewegt, deren Produktivität steigert und ihre Zielgruppen begeistert.

„Gerade die Anforderungen im Hinblick auf echtes Leadership sind schwammig und recht beliebig auslegbar. Das ist wenig zielführend und bringt zwangsläufig den gegenwärtigen Managertypen hervor“ so Heinz Kaegi. Dabei lässt sich die Erwartung an Führungspersönlichkeit recht gut umschreiben:

* ihre Arbeit gibt ihr echte Freude und Energie

* ihre Gegenwart wird von ihrer Passion für die Zukunft gesteuert

* sie habt klare Ziele und glaubt an sie

* sie macht die Motivation in ihrem Bereich größer als die Obligation

* sie ist ein Wegbereiter für die nachfolgenden Führungskräfte

* sie verkörpert heute die Haltungen, welche sie morgen erwartet

Mit diesem Buch liefert der Autor einen Kompass für die Sinnfindung und Neuausrichtung von innen und gibt ein umfassendes Leitbild für den persönlichen Lebensweg des Leaders vor.

Heinz Kaegi

Leader gesucht

BusinessVillage Verlag 2010

ISBN: 9783869800707

19.80 €

http://www.businessvillage.de/pr-134.html