Selbstversuch Spanien – Was mir in 52 Wochen alles vor die Hörner geriet

Veröffentlicht: Juni 19, 2012 in Uncategorized

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Stets mittendrin und mit einem Augenzwinkern, schreckt Andreas Drouve vor keinem Tabu zurück und ist niemandem verpflichtet, keinem Stierzuchtbetrieb, keiner Partei, keiner Fluglinie, nicht einmal dem guten Geschmack. Er singt einen Abgesang auf den spanischen Macho, überlistet die Gasgesellschaft, feiert mit Feuerläufern und Stelzentänzern, stößt als Jakobspilger-Souvenir auf das „Gummi des Weges“ und gerät in die Tentakel absurdester Bürokratie. Über allem schwebt die Frage: Ist Spanien wirklich so anders?

Begleiten Sie Drouve einmal quer durch die Wirrungen seiner Wahlheimat und seien Sie dabei, wenn Spaniens Wirklichkeit die Klischees übertrifft. Manches wird Ihnen Spanisch vorkommen. Manches noch merkwürdiger.

Was als Online-Kolumne bereits eine große Fangemeinde fand und von Medienpartnern wie spiegel.de und geo.de begleitet wird, erscheint im Frühjahr 2012 als Buch: 52 Momentaufnahmen, satirisch verdichtete Essays, skurrile Geschichten und Reportagen.

Andreas Drouve:
Keine Haus-, Früh- oder Missgeburt, keine Delfingesänge zur Untermalung: die Welt erblickt 1964 in Düren, Rheinland
Schulzeit unter Intensivkontakt mit Psychowracks aus dem Lehrerkollegium (lieber Herr K., lieber Herr M., sicher haben Sie längst Ihre unterirdischen Einzelzimmer bezogen)
Wehrdienst mit diversen Strafen (die wahren Ordensverleihungen) und unpräzisen Befehlsempfängen (Pardon, Oberleutnant S., aber Sie hatten in Ihrer schroffen Art lediglich angewiesen, den Wagen zu betanken, nicht, auch den Tankdeckel wieder draufzudrehen)
Beginn der Berichterstattung für die Lokalzeitung, verbunden mit der traurigen Erkenntnis, dass man als Großer Rammler hinter kackvollen Verschlägen sitzen muss (zumindest bei den Kaninchenzüchtern)
Studienzeit mit Auslandsaufenthalten (in den spanischen Mensen mittags Rotwein)
An der Universität Marburg, genauer: akademische Ausgabestelle für neue Vornamen, Verleihung des „Dr. phil.“ (nicht gekauft, nicht kopiert, nicht geklaut)
Spanische Hochzeit („My big fat Spanish Wedding“) mit reichen Geschenken, u.a. Staubsauger, Mikrowelle, spanische Schwiegermutter (bis heute alle funktionstüchtig)
Ausbildung zum Zeitungsredakteur
Freier Autor und Journalist mit Basislager in Spanien, über 90 Bücher

Weitere Infos: http://www.conbook-verlag.de/selbstversuch_spanien.html

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